Schlagwort: Handwerk

Das.Brett – multifunktionaler Spaß aus Holz

Schaukeln, Dehnen, Federn, Wippen

Zu viel Computerarbeit, zu langes Sitzen. Abhilfe schafft das.Brett. Entdeckt in einem kleinen Ladenlokal eines innovativen Unternehmens. Ein Team junger Entwickler hat sich zum Ziel gesetzt, sinnvolles und anregendes Spielzeug aus nachwachsenden Rohstoffen zu erfinden. Das macht neugierig. Ich recherchiere und spreche mit Matthias Meister, einem der Erfinder von das.Brett:

Wie sind Sie auf die Idee für das.Brett gekommen?

Die Idee stammt eigentlich aus der Waldorfpädagogik. Die Form gibt es schon lange. Früher wurden Baumstämme in der Hälfte auseinander geschnitten und daraus Wippen für Kinder gefertigt. Wir haben die Waldorf-Idee aufgenommen und haben sie mit der Idee des Snowboards verbunden, das flexibel ist und nicht so steif, das ist schonend für die Gelenke. Das. Brett federt richtig beim Wippen.

Was begeistert Sie an Dem.Brett?

Foto: © TicToys GmbH

Ich surfe damit am liebsten auf dem Teppichboden. Es ist eine sichere Alternative im Wohnzimmer damit zu surfen. Ich bin selber früher Skateboard gefahren und hatte mir den Ellenbogen gebrochen. Ich habe damit sozusagen mein Trauma verarbeitet (lacht). Auf einem Teppichboden kann ich mich auf dem.Brett wunderbar drehen und damit gleiten.

Wenn man sich abstützt kann man hervorragend Liegestützen, Bauch- und Rückenübungen auf dem.Brett machen. Auch spezielle Yogaübungen sind darauf möglich.

Wir denken uns was aus, ein einfaches Design, und dann gibt es immer Leute, die denken sich noch viel mehr Funktionen dazu aus. Kinder bauen sich Rutschen daraus, und Erwachsene entdecken es für ihr Fitnessprogramm. Am Stehschreibtisch z.B. ist es eine gute Sache zum Hin- und Herschaukeln. Dann ist es wie auf einem Schiff, wenn man wieder auf den Landungssteg kommt.

Es ist anregend und es ist ein angenehmes Gefühl auf dem weichen Holz zu stehen. Das.Brett findet auch immer mehr Anwendung im Therapiebereich. Eine Stimmtherapeutin entdeckte das.Brett für ihre Arbeit. Die Patienten stellen sich auf die Außenkanten und federn sprechend leicht auf und ab. Das ist gut für die Stimmentwicklung. Daran hatten wir z.B. gar nicht gedacht.

Foto: © TicToys GmbH

Was ist das Besondere an dem.Brett?

Es ist etwas Schönes für die ganze Familie. Die Kinder nutzen es am Tag zum Spielen. Die Eltern machen abends damit Yoga oder surfen im Wohnzimmer – und auch Oma und Opa können ihr Gleichgewicht trainieren.

Und welches ist Ihr Lieblingsbrett?

Mein Lieblings-BRETT ist in Natur, geölt mit einem besonderen Leinöl aus Baden-Württemberg. Ein Fabrikant für Bio-Leinöl stellt dieses Öl her. Es ist einfach mit der Hand aufzutragen. Das ergibt eine sehr angenehme Haptik, das.Brett fasst sich einfach gut an. Es riecht gut, man sieht die Maserung. Geölt kann man das.Brett voll gut barfuß benutzen, weil es etwas haftet. Das Besondere ist – und daran haben wir wirklich lange gearbeitet – die Mischung aus Stabilität und Flexibilität. Es ist bis 120 kg belastbar. Ein Mann kann darauf herumspringen und es passiert gar nichts. Das.Brett federt das ab. Das war ein langer Prozess.

Foto: © TicToys GmbH

Was würden Sie gerne noch aus Holz fertigen – irgendwelche Zukunftsideen?

Wir haben natürlich ein paar Ideen, aber die möchte ich noch nicht verraten. Auch für das.Brett haben wir Ideen, was dazukommen soll. Und wir arbeiten mit anderen natürlichen Stoffen, z.B. einem Biokunststoff der aus Zucker hergestellt wird. Wir versuchen Werbung zu machen für neue alternative Materialien. Wir wollen aufklären, was alles möglich ist und was es alles schon gibt.

TicToys GmbH | Erich-Zeigner-Allee 64, D-04229 Leipzig
Telefon: +49 (0)3 41 – 4 63 66 15 0
Geschäftsführer: Matthias Meister, Tony Ramenda
www.tictoys.de

Fotos: © TicToys GmbH, Leipzig

Interview und Text: Anja Theßenvitz im Auftrag von

Eine Bühne für Holz

Innovatives LED-Licht für den großen Auftritt

„Gestaltendes Handwerk“ von Richard Schilling ist Kunst-Handwerk. Seine Lichtobjekte sind mit diesem Begriff sehr gut beschrieben. Es ist Handwerk pur. Und es ist die kreative Gestaltung des Werkstoffs Holz.

Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?

„Die Idee, die Umsetzung, die Perfektion, der Versuch möglichst 100% meines Anspruchs umsetzen zu können. Das ist das Ziel. Das gelingt mir zwischendurch. Und das gefällt mir. Die Kombination aus gutem Handwerk und gestalterischen Ideen.“

Wie kam es zu der Idee der Lichtobjekte?

„Es ist eine alte Idee, eigentlich entstanden aus der Idee, dem Holz eine Bühne zu verschaffen. Ich will die Verarbeitung des Holzes im Querschnitt sichtbar machen und die Ringe streng geometrisch in kleinen Stücken auf einem Schirm präsentieren. Es ging und es geht mir ums Holz. So sind die verschiedenen Variationen entstanden.“

Foto: © Christine Rudolf | Lampe schwarz/weiß bei Tag

Foto: © Christine Rudolf | Lampe schwarz/weiß bei Nacht

Sie arbeiten mit diversen handwerklichen Spezialisten in Deutschland zusammen. Welche sind das und warum haben Sie sich für diese entschieden?

„Das sind insbesondere zwei Betriebe im Erzgebirge. Der eine liefert technisch perfekte Arbeit in der Fertigung der Hölzer. Für die Oberflächen ist ein zweiter Betrieb zuständig. Der stammt ursprünglich auch aus der traditionellen erzgebirgischen Spielzeugherstellung. Das sind echte Spezialisten. Die arbeiten seit Jahrzehnten in dem Bereich und haben die Erfahrung. Und ein dritter Betrieb ist in der Nähe von Mölln, das ist in Könner in der LED-Technik. Von ihm erhalte ich die speziell gefertigten LED-Teile, die ich in meinen Lampen verwenden kann.“

Was ist das Besondere an Ihren Lichtobjekten?

„Die Einmaligkeit der Kombination der Hölzer mit der innovativen LED-Technik, ganz klar. Eiche ist mein Lieblingsholz und ist insofern immer ganz oben auf der Liste. Der Ahorn kommt als nächstes. Ahorn verarbeite ich im Augenblick bevorzugt, weil der eine sehr schöne Oberfläche hat. In Kombination mit dem LED-Licht habe ich ein schönes warmes Licht mit einer schönen elfenbeinähnlichen Oberfläche. Das haben wir gut hinbekommen.“

Richard Schillings Lichtobjekte sind grundsätzlich Unikate. Aber er will sein Lichtobjekte als System weiterentwickeln, es ausbauen, variieren und mit neuen Ideen ergänzen. Mit seinem System stellt er sich ein auf die Raumgegebenheiten der Bauherren. Die Lichtobjekte können als Säule deckenhoch oder sogar über zwei Stockwerke gebaut werden. Richard Schillings ist flexibel: in der Wahl Holzart und in den Dimensionen der Räume.

Richard Schillings | Fotos: © Christine Rudolf

Interview und Text: Anja Theßenvitz im Auftrag von

Gesundes Leben mit Holz und Stein

Pietra Ollare – Traditionelle Materialien in neuem Design

Dem Designer, Architekten und Künstler Othmar Prenner begegnet man auf Designer-Messen mit immer neuen Objektideen: Brotboxen aus Holz oder Kochtöpfen aus italienischem Speckstein. Sehr lange lebte Othmar Prenner in München, wo er auch an der Kunstakademie studierte. Seit 5 Jahren hat er seinen Lebensmittelpunkt nach Südtirol verlagert.

Wie beschreiben Sie Ihr Tätigsein?

Für mich geht es immer um Kreativität, das Material ist nicht so ausschlaggebend. Es ist immer der kreative Gedanke. Holz eignet sich nicht so gut für einen Kochtopf, für Messer braucht man Stahl. Letztendlich bringe ich die Dinge zusammen. Ich bewege mich zwischen Kunst, Architektur und Design.

Sie sind mir aufgefallen mit den Brotboxen aus Holz. Wie fertigen Sie diese Boxen und was ist das Besondere daran?

Die Brotboxen sind aus Zirbenholz gedrechselt. Ich verwende es, weil es eine antiseptische Wirkung hat. Das Brot kann nicht schimmeln. Mich interessiert immer sehr, woher das Material kommt. Ich lebe hier in Südtirol auf 1.600 Meter, das Zirbenholz für die Brotboxen hat einen Weg von 2 Kilometern bis zu mir. Es wird in unserem Tal geschlagen und hier auch verarbeitet. Weil das Material hier vorhanden ist, hat es mich inspiriert diese Brotboxen zu fertigen.

Ihr neuestes Projekt sind Kochtöpfe aus Speckstein. Wie kam es zu dieser Idee?

Es gibt ein Tal bei Sankt Moritz, das Bergell. Da sind die Häuser aus Stein und die Dächer aus Stein. Und die Menschen dort kochten traditionell im Stein. Ich habe versucht die Töpfe aus der alten Tradition heraus zu holen und in einem neuen Design wieder herzustellen. Es ist eine andere Qualität im Kochen – der Stein unterscheidet sich sehr vom Edelstahltopf. Es verkocht nichts, die Abgabe der Hitze ist gleichmäßiger. Mich interessiert die Archaik des Materials, die ich in die Gegenwart übersetzen will. Darum mache ich kleine Serien, die sich stark vom Herkömmlichen unterscheiden – im Design, im Material und in der Machart.

Die Specksteintöpfe sind ästhetisch sehr ansprechend von der Form und in ihrer grün-grauen Farblichkeit. Wo haben Sie ihn gefunden?

Der Speckstein wird in der Nähe von Sondrino abgebaut. Der Stein hat diese sehr schöne Farbe, das findet man sonst nicht. Es war reiner Zufall, dass ich das entdeckte. In der Gegend gibt es einen Betrieb mit einem Senior, der 75 Jahre alt ist und einem Junior mit 22 Jahren. Sie haben ihren eigenen Steinbruch und sie stellten diese Töpfe bisher sehr traditionell her, aber irgendwie ging es nicht recht vorwärts. Darum haben wir nun versucht, das neu aufzulegen und die Töpfe in zeitgemäßem Design entwerfen.“

Für die Töpfe gibt es Bezugsstellen in Südtirol und in der Schweiz. Othmar Prenner arbeitet zur Zeit an einer neuen Serie von Messern, die er Anfang April in Mailand im Salone del Mobile vorstellen wird.

Fotos: © Othmar Prenner
Othmar Prenner: www.dingeundursachen.de & https://grimsel.net/othmar-prenner/
Brotboxen: www.likeabox.de/

Interviews und Text: Anja Theßenvitz im Auftrag von

Kluwen – Dynamik im Raum

Vitales Wohndesign – zum Anfassen, Sitzen und Bewegen

“Das Sitzgefühl ist überraschend. Man hat ein hockerartiges Sitzgefühl“, sagt der Berliner Designer Mark Braun zu seiner Sitzkugel Kluwen. „Es ist nicht so, dass man wie auf einen Gymnastikball aus Kunststoff sitzt sondern schon härter – aber es ist angenehm. Man mag sich bewegen. Es hat etwas Vitales. Und es ist eigentlich auch ein Objekt. Die Leute kaufen sich Kluwen nicht um damit neun Stunden am Schreibtisch zu sitzen, sondern weil sie das wie einen Standby-Hocker stellen, z.B. zwei Sofas und ein Kluwen. Wenn man Kluwen neben zwei Sofas platziert, dann ist es ein dynamisches Sitzmöbel in einem statischen Umfeld. So als Spielball, das gibt einen guten Kontrast.“

Foto: © Guido Mieth

Gefragt, warum er sich für Esche und Eiche entschieden habe, sagt Mark Braun: „Es ist ein Lieblingsholz von mir. Ich habe das in besonderer Weise einfach gern, weil es ein langfaseriges Holz ist – Esche wie Eiche. Mir gefällt, dass die Hölzer die gleiche Grundstruktur haben, aber unterschiedliche Farben. Ich finde gut, dass man zwei Holzarten kombiniert, die gut zusammen passen, und vor allem traditionell für Bugholz verwendet werden.“

Bughölzer wie Esche und Eiche können unter Wasserdampf gebogen werden. Mit diesem von Thonet entwickelten Verfahren lassen sich z.B. die berühmten freischwingenden Sitzmöbel fertigen. „Die genieteten Ringe aus Esche und Eiche werden in der Nähe von Sindelfingen hergestellt und bei uns in der Manufaktur von raumgestalt im Schwarzwald dann zusammengefügt, “ so Jutta Rothe die Inhaberin der Manufaktur. „Raumgestalt, das ist auch ein Portal für Designobjekte mit einer höchst sinnlichen Komponente.“

Foto: © Guido Mieth

Kluwen wird im fertig montierten Zustand geräuchert. „Wir haben die Eiche geräuchert, damit der Kontrast noch stärker wird“, erläutert Mark Braun. „Die Eiche ist der Esche ja nicht so fern. Wenn man sie räuchert, dann verändert sich nur die Eiche, nicht die Esche. Das Innen und das Außen werden deutlicher sichtbar. Ein dunkles geräuchertes Eichenholz ist Außen sehr gut geeignet, weil es sehr widerstandsfähig ist. Innen liegt das hellere Eschenholz. Und so ist der Innenraum präsenter.“

Was sind für Sie die spannendsten Eigenschaften von Holz für Ihre Produkte?

„Holz ist immer ein Unikat. Es gibt niemals exakt das gleiche Maserbild. Das finde ich sympathisch und gerade im Wohnbereich angenehm. Und ich habe bei Holz den natürlichen Alterungsprozess. Wenn es nicht lackiert ist, wird Holz nicht schlechter. Holz wird schöner.“

Designer: www.markbraun.org
Fotos: © Guido Mieth
Shop: www.raumgestalt.net

Interviews und Text: Anja Theßenvitz im Auftrag von

KINDGERECHT: from cradle to bed

Mit KINDGERECHT ist der Designerin Tina Berchner das Kunststück geglückt einen Raum der Ruhe und des Schutzes für Neugeborene und kleine Kinder bis zum vierten Lebensjahr zu schaffen.

Bei meiner ausführlichen Recherche habe ich entdeckt, dass es eine Lücke für ein solches Kinderbett gibt. Beistellbetten sind oft schnell zu klein. Unser Kinderbett soll möglichst lange genutzt werden können,“ sagt Tina Berchner.

Zunächst ist KINDGERECHT einfach ein wunderschönes Mobiliar für die spannendste Lebensphase in einer jungen Familie. Die Formgebung ist modern und zeitlos. Das Zusammenspiel aus naturbelassenem und weiß lackiertem Buchenholz prägt maßgeblich das Erscheinungsbild dieses Kinderbettes. Die perfekt glatt ineinander übergehenden Flächen machen die hochwertige Verarbeitung begreifbar.

Foto: © Tina Berchner

Mit Intelligenz und großem Einfühlungsvermögen gestaltete Tina Berchner das Kinderbett für jede Wachstumsphase der Kleinen. So ist es in der ersten Lebensphase ein kuscheliger Schlafplatz, in dem das Kind Ruhe in der Nähe seiner Mutter findet. Für die heranwachsenden Größeren ist es ihr vertrauter, attraktiver Rückzugsort.

Nicht nur die geborgene Schlafsituation erleben Eltern als Gewinn und Unterstützung in ihrem neuen Leben mit ihren Kindern. Vom ersten Lebenstag wächst KINDGERECHT mit und lässt sich vom Beistellbett mit zusätzlicher Ablagefläche bis zum Kinderbett vergrößern. Verschiedene Einsätze passen die Liegefläche an die Größe des Kindes an. Und am Ende ist KINDGERECHT ein schönes Kindersofa.

Foto: © Tina Berchner

Tina Berchner | Kindgerecht
Interviews und Text: Anja Theßenvitz im Auftrag von

Website für das Handwerkerforum Heuberg e.V.

Im Rahmen der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden im Handwerk produzieren wir passgenaue Videos und Fotos. Vorzugsweise für den Einsatz auf den Websites unserer Kunden, für Facebook und für Youtube. Die Videos eignen sich ebenfalls für den Einsatz auf Messen und für Inhouse-Veranstaltungen.

Video- und Fotoportrait des Handwerkerverbundes Handwerkerforum Heuberg

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Unsere Video- und Fotoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video- und Fotoproduktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Portraits
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

Mit Kundenaussagen neue Kunden gewinnen

Ich kam über das Internet zu dem Betrieb. Mich animierten die guten Bewertungen der Bauherren. Da habe ich nicht lange weitere Angebote eingeholt. Ich habe einfach ok gesagt.” Aussage eines Bauherrn

Wir betreuen die gesamte Kommunikation für den mittelständischen Holzbaubetrieb. Regelmäßig führe ich die Kundenbefragungen mit qualitativen Interviews durch.

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Portraits von Bauvorhaben für das Handwerkerforum Heuberg

Dachausbau für ein Kinderparadies

Eine junge Familie baut ihr kernsaniertes Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert um und aus. Mit dem Handwerkerforum Heuberg schafft die Familie unter dem Dach einen großzügiger Wohnraum für ihre drei Kinder. Im Mai 2019 gaben die Bauherren ein Interview für das Handwerkerforum Heuberg.

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Eleganter Anbau

Eine junge Familie braucht mehr Wohnraum. Das Handwerkerforum Heuberg realisiert einen eleganten Anbau.

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Umbau und Ausbau des elterlichen Hauses

Ein junger Mann lässt das elterliche Haus umfassend umbauen und ausbauen. Das Handwerkerforum Heuberg schafft einen Anbau, die Dachumdeckung, die Komplett-Sanierung des Hauses und den Innenausbau. Im Mai 2019 gab der Bauherr ein Interview für das Handwerkerforum Heuberg.

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Fotografie für die Studioproduktion von JAZZ OPEN

Zwölf Songs aufgenommen: Zehn Songs von Jenny Andratschke, zwei Jazz-Standards mit eigenen Texten von Jenny Andratschke. Ich begleitete die Band während der Studioaufnahmen in Magdeburg.

Die Band und das Team


Jenny Andratschke, Leipzig | Komposition, Arrangement und Gesang | Studentin für Jazzgesang an der HMT Leipzig


Florian Brandl, München und Dresden | Trompete und Flügelhorn | Master of Music


Gören Eggert, Erfurt und Magdeburg | Schlagzeug und Percussion | Master of Music


Adrian Theßenvitz, Köln | Gitarre | Student für Jazzgitarre an der HfMT Köln


Stefan Theßenvitz, Leipzig | Bass


Oliver Vogt, Magdeburg | Aufnahmeleiter, Mastering und Sideman mit Keyboard und Orgel | Master of Music

Nach der CD-Produktion folgte das Release-Konzert am 9. November 2018 im Jazz am Turm, Turmpark Magdeburg. JAZZ OPEN spielte in der Original-Studiobesetzung vor ausverkauftem Haus. Die CD ist eine limitierte und einmalige Sonderausgabe, erhältlich im Web-Shop von www.jazz-open.de.

GR001 – der Designer-Schuhschrank

Vollendung bis ins Detail – der große Auftritt für Ihre Schuhe

Designers Open – wie immer bin ich auf der Suche nach innovativem Design aus Holz zum Thema Bauen, Wohnen und Einrichten. Und sehe ein Möbel, das mich sofort bannt: ein elegantes, hochglänzendes schulterhohes Sideboad auf dem ein auffälliges Paar roter Pumps steht. Ich umkreise den außergewöhnlichen Schuhschrank und komme schnell mit Herrn Luutz ins Gespräch:

„Viele Schuhschränke benötigen sehr viel Platz, ohne ihren Besitzern wirklich viel Stauraum zu bieten. Unser Schuhschrank GR001 besteht aus drei Teilen. In den äußeren Flügeln finden bis zu 24 Paar Schuhe Platz. Im Mittelteil bieten neun Schubladen viel Raum für allerlei Schönes und Nützliches. Der GR001 ist so konzipiert, dass er sowohl in großzügigen Entrées, aber auch in schmaleren Fluren seine Wirkung und seine Funktion voll entfalten kann.“

Foto: © Peter Eichler

Wie kam es zu der Idee für den Schuhschrank?

„Für sein Zuhause war der Maler und Bildhauer Günther Rothe selbst auf der Suche nach passenden Möbeln. Er suchte innovatives Design gepaart mit hoher Funktionalität – und fand für seinen Anspruch nur Unpraktisches und Langweiliges. 2012 begann Günther Rothe also kurzerhand selbst Möbel zu entwerfen und bald in Kleinserie für sich und seine Freunde anzufertigen“, sagt Paul Luutz, heute verantwortlich für die Realisierung der Entwürfe und den Vertrieb der Designermöbel von Günther Rothe. „So entstand unsere heutige optimento-Serie.“

Günther Rothe feilt beständig an der Verbesserung seiner Möbel. Er will zweckmäßige Lösungen, sucht Vollendung bis ins Detail und arbeitet mit Manufakturen, die ihn mit seinem Qualitätsanspruch verstehen und seine Vorstellungen umsetzen. Gemeinsam mit den Tischlern probiert er neue Materialien für seine Möbel aus, wie zum Beispiel das berühmte Leipziger Wellendesign.

Leichtlaufende Scharniere machen das Öffnen zu einem Erlebnis – ein „Sesam öffne Dich“. Hinreißend inszenieren sich die Schuhpaare in den schmalen Seitenflügeln des Designerschranks. Im Showroom streicht eine Dame verzückt über die glatten Flächen des GR001. Sie drückt vorsichtig an die Schubladen des Mittelteils, die sich nach vorne und überraschenderweise auch zu den Seiten öffnen – und findet viel Platz für feine Accessoires wie Schals und Handschuhe.

Was sind die Besonderheiten an dem Schuhschrank?

„Neben der herausragenden Funktionalität und dem tollen Design sind sicherlich die aus Zedernholz gefertigten Einlegeböden erwähnenswert. Sie wirken wie Ihre Schuhspanner. Das Holz sorgt für ein angenehmes Klima im Schuhschrank, es absorbiert Feuchtigkeit und Gerüche. Wenn Sie den Schrank öffnen, steigt Ihnen immer der angenehme Duft von Zedernholz in die Nase.“

Schuheputzen ist eine oft ungeliebte und nur schnell abgewickelte Hausarbeit. In unsere romantische Vorstellung vom Schuheputzen drängt sich vielleicht ein Butler, der in vollkommener Hinwendung ein paar rahmengenähte Budapester mit handgefertigten Bürsten auf Hochglanz poliert.

Foto: © Peter Eichler

Das Besondere am GR001: Im Mittelteil des Schuhschranks lassen sich zwei Ablagen ausklappen. Hier stehen in Griffhöhe die frisch geputzten Schuhe und warten auf ihre abschließende Politur. Das Schuheputzen ist wieder ein Erlebnis voller Stil und Hinwendung – eine meditative Beschäftigung. „Wir entwickelten auch spezielle Kästchen für die Schuhbürsten. Darin haften die Bürsten an Magneten, so dass sie immer ordentlich an ihrem Platz bleiben“, so Paul Luutz.

Wo lassen Sie fertigen?

„Lange waren wir auf der Suche nach geeigneten Partnerbetrieben. Fündig geworden sind wir schlussendlich in der Region. Es sind innovative mittelständische Betriebe aus dem Raum Leipzig, die unseren Qualitätsanspruch teilen und uns die notwendige Flexibilität bieten, auch in kleinen Serien zu produzieren.“

Welche Hölzer werden verwendet?

„In der Materialauswahl sind unsere Kunden sehr flexibel. Gemeinsam mit ihnen finden wir die passenden Materialien und Hölzer – ganz nach deren Geschmack und gestalterischen Vorstellungen. Gerade die farbliche Zweiteilung des Schuhschranks gibt viele Freiheitsgrade.“

Foto: © Peter Eichler

Kann der Kunde den Schuhschrank bei Ihnen einfach bestellen?

„Im Regelfall vereinbaren unsere Kunden mit uns einen individuellen Termin bei uns im Showroom oder auch zu Hause. Denn wir wollen die Wünsche unserer Kunden kennenlernen; und sie am Ende mit ihrem Designer-Möbel begeistern.“

www.luutzpalme.de | Video: http://luutzpalme.de/gr001
Fotos: © Peter Eichler
Interviews und Text: Anja Theßenvitz im Auftrag von